Beim Hobbyfarming sollte man einige wichtige Dinge beachten

(djd). Hobbyfarming und Urbane Selbstversorgung entwickelt sich aktuell immer mehr zum Trend. Die Hühnerhaltung zum Beispiel ist ein Schritt zurück zur Naturverbundenheit. Die Kinder im Haushalt bekommen auf diese Weise unkompliziert Kontakt zu den Tieren, morgens steht regelmäßig ein frisches Bio-Ei auf dem Tisch. Hühnerhaltung ist nicht besonders aufwendig und auch für unerfahrene Hühnerfreunde in der Regel unproblematisch.

Hühnerhaltung
Hühnerhaltung ist unproblematisch und familienfreundlich.
Foto: djd/Albert Kerbl GmbH

 

Private Hühnerhaltung – So bleiben die Hühner gesund

*
Um den Hühnern von Anfang an optimale Bedingungen zu bieten, sollten Hobbyfarmer einen selbst gebauten* oder gekauften Hühnerstall* vorsehen, in dem die Tiere bei schlechtem Wetter Schutz finden. In einem Gehege wiederum können sie sich frei bewegen und Futter aufspüren. Für drei bis fünf Hühner ist ein Hühnerstall von ein bis zwei Quadratmetern mit einer Sitzstange für die Nacht und einem Legenest ausreichend. Dieser Unterschlupf muss einfach zu reinigen sein. Die handelsüblichen Modelle haben Wannen, um die Leerung des Kots zu vereinfachen und den Stall sauber zu halten. Im Gehege sind acht bis zwölf Quadratmeter pro Huhn nötig, damit jedes Tier ausreichend Platz hat. Dieser Auslauf, der auf einfache Weise mit einem Geflügelnetz* gebildet werden kann, ermöglicht den Hühnern, zusätzlich zu ihrem Futter auch Insekten und Gras zu fressen. Zudem benötigt der Hühnerhalter Futter*– und Wassertröge*. Ein abwechslungsreiches Hühnerfutter* beinhaltet Körner und Gras oder eingeweichtes Brot sowie Trinkwasser. Als Faustregel gelten rund 120 bis 150 Gramm Futter sowie 250 Milliliter Wasser pro Tag für ein 2,5 Kilogramm schweres Huhn mit einer normalen Legeleistung. Einen besonderen Komfort bieten automatische Hühnertüren* für das zeit- oder tageslichtabhängige Öffnen und Schließen der Tür. Auf der Webseite www.kerbl.de** gibt es weitere Informationen zur benötigten Ausstattung. Alle Komponenten sind im Fachhandel und online erhältlich, etwa in den grünen oder landwirtschaftlich orientierten Baumärkten. Hier kann man sich auch zum Thema Hobbyfarming beraten lassen.

 

*

 

Futterautomat
Das Huhn darf sich aus dem Futterautomaten selbst bedienen.
Foto: djd/Albert Kerbl GmbH

 

Hühner legen 180 bis 200 Eier im Jahr

Es gibt unterschiedliche Hühnerrassen, die Eier legen. Professionelle Züchter, Geflügelzuchtvereine oder erfahrene Hobbyfarmer sind hier gute Ansprechpartner und können beraten, welche Sorte zum jeweiligen Halter passt. Die Hühner haben Fress-, Putz-, Ruhe- und Legephasen. Eine Legehenne produziert pro Jahr 180 bis 200 Eier, erstmals im Alter von fünf bis sieben Monaten und ab dann regelmäßig bis zu einem Alter von etwa drei Jahren. Die Eier kommen in Zyklen: Je nach Rasse legt ein Huhn entweder fünf oder sieben Tage lang jeweils ein Ei, dann folgen ein oder zwei Tage Ruhepause. Frische Eier kann man bis zu 28 Tage nach dem Legedatum verzehren.

 

Private Hühnerhaltung
Für die Hühnerzucht sollte genügend Platz vorhanden sein.
Foto: djd/Albert Kerbl GmbH

 

*
Hobbyfarming entwickelt sich aktuell immer mehr zum Trend. Hühnerhaltung zum Beispiel ist nicht besonders aufwendig und auch für unerfahrene Hühnerfreunde in der Regel unproblematisch. Um den Hühnern von Anfang an optimale Bedingungen zu bieten, sollten Hobbyfarmer einen selbst gebauten* oder gekauften Hühnerstall vorsehen, in dem die Tiere bei schlechtem Wetter Schutz finden; ebenso ein Gehege, in dem sie sich bewegen können und Futter finden. Für drei bis fünf Hühner ist ein Hühnerstall von ein bis zwei Quadratmetern mit einer Sitzstange für die Nacht und einem Legenest ausreichend. Dieser Unterschlupf muss einfach zu reinigen sein. Unter www.kerbl.de** gibt es alle weiteren Informationen zur Hühnerhaltung.

 

Hühnerhaltung für Kinder
Idyllisches Gespann: Kinder lieben Hühner.
Foto: djd/Albert Kerbl GmbH